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Full Version: Studio-Abhöre Samson Resolv A6 versus Samson Resolv 65 A
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Hallo zusammen!

Als begeisterte Userin der Samson Resolv 65 A Abhörmonitore, musste ich mich eines Tages von ihnen trennen, weil ein Monitor so defekt war, dass sich eine Reparatur nicht lohnte. Dies liegt übrigens nicht an Samson, sondern an mir - weil ich versuchte, einen bestehenden Fehler selbst zu beheben. Das Auswechseln des Bass-Endverstärker IC´s brachte nichts (Der Teiftöner krachte und knackte ab und zu mit großem Membranhub); und irgendwann sauste der Hochtöner durch.
Kurz und gut - ich habe mir bei Thomann die neue Serie geholt; die A6 in diesen Fall; baugleich von den Abmessungen meiner bisherigen - und wartete schon gespannt auf das Hörergebins....!

Und ich war vom ersten Moment an beindruckt! Saubere, tiefe Bässe - wenn auch keine Sub - und klare, definierte und präzise Höhen!

Für 179 Euro das Pärchen ein wahres Schnäppchen!

Die Stereo-Mitte wird so exakt abgebildet, dass ich meinte der Ton käme von vorne; also direkt von meinem Computer-Monitor.

Dies soll ja auch ein kleines Review sein; also komme ich auch zu den Technik-Details.

Ein angeschalteter Tongenerator bewies, dass 50 Hz noch sehr gut hörbar sind; darunter wird es dünner. Für mich selbst ist das kein Problem, weil ich parallel eine 2.1 Computeranlage mit Subwoofer nutze.
Zum Ruhreauschen möchte ich sagen, dass dies deutlich verbessert wurde. Man nört wirklich nur etwas; direkt am Ohr aus dem Hochtöner. Die alte Serie war ein wahrer "Ruhe-Rausch-Generator" dagegen.
Von den oft bemängelten Frequenzschwankungen im Übertragungsbild habe ich nichts bemerkt. Und wenn, wäre es so schwach, dass es zumindest nicht hörbar auffällt.
Beim Einschalten und Ausschalten gibt es minimale Knack-Geräusche. Puristen würden sagen, dass dies nicht ok ist - doch mich persönlich stört dies nicht.
Samson hat auch gegenüber des Vorgängers auf einen Standby-Modus verzichtet; das Leisehören ist also jetzt auch möglich. Die Vorgängerserie hatte eine Automute-Funktion, die jedoch bei geringen Lautstärken bereits ansprach. Somit war das Abhören und Hören überhaupt erst ab einem gewissen Grundpegel möglich. Für Nacht-Sessions ein No Go.
Die Monitore leisten laut Samson 75 Watt im Tieftonkanal und 25 Watt im Hochtonbereich. Genug allemal; um wirlich lauthören zu können.

Ich finde diese Monitore jedenfalls klasse, und bereue meine Kaufentscheidung nicht.
Für relativ günstiges Geld gibt es hier wirklich Qualität auf die Ohren. KRK´s und sonstige mögen besser sein; kosten auch eine ganze Menge mehr.
Jedenfalls reicht diese Abhöre auch für professionelle Ansprüche - welche ich habe; sonst hätte ich diese Aktivboxen nicht gekauft. Wink

Noch etwas: Die Hochtonverstärkung ist hinten in vier Stufen schaltbar; wobei iich diese auf der minimalsten Stellung gelassen habe, wie es auch war, als ich die Monitore auspackte. Es gibt dort auch einen einen Groundlift-Schalter; einen Lautstärkeregler mit Mittenrasterung, ein Chinch-Buchse, eine symmetrische Klinkenbuchse, welch auch asyymetrisch nutzbar ist und einen XLR-Eingang. Frontseitig leuchtet einem im Betriebszustand eine rote LED entgegen.
Das Gehäuse ist sehr edel; alles ist makellos und die Frontseite mit einem Klavierlack-artigen Überzug versehen. Und ebenfalls vorne unten ist eine Bassreflex-Öffnung; die auch tut, was von ihr erwartet wird.

Meine absolute Empfehlung!!!

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